Einige von Ihnen haben vielleicht den Artikel über die Geburt von Paula Amrei in einer der diversen Zeitungen gelesen. Wir möchten an dieser Stelle einige kleine, wenn auch nicht ganz unerhebliche Korrekturen am Geschriebenen vornehmen. Sie kriegen quasi Informationen aus erster Hand ;-) Ja, das Paar hatte sich entschlossen, ihre Tochter Zuhause das Licht der Welt erblicken zu lassen. Dementsprechend war es wohl wirklich eine „abgebrochene Hausgeburt“. Es gab aber zu keinem Zeitpunkt Komplikationen! Mutter und Kind waren nie in Gefahr. Beiden ging es die ganze Zeit den Umständen entsprechend. Ins Krankenhaus sind wir nur deshalb gefahren, weil Paula über einen längeren Zeitpunkt keine Lust verspürte ins Becken zu rutschen und ihre Mama darüber immer erschöpfter und frustrierter würde. Die Mutter war es auch, die den Wunsch nach Verlegung äußerte. Wir betonen das deshalb so sehr, damit es nicht wieder heißt, Hausgeburten wären gefährlich und die größte Sicherheit hätte man im Krankenhaus. Die Geschichte zeigt ja ganz deutlich, dass Kinder sogar völlig problemlos im Pkw geboren werden können. Auf der Fahrt zum Krankenhaus wurde Paula wohl durch das Ruckeln, Bremsen, Anfahren etc. ins Becken geschaukelt und hatte es dann plötzlich doch ganz eilig. Und selbst wenn wir es nicht mehr bis zum Haupteingang des St. Annas geschafft hätten, wäre das nicht schlimm gewesen: Jessica saß nämlich mit dem Paar im Auto. Sabine und das restliche Personal warteten, weil Jessica sie von unterwegs per Handy informiert hatte, bereits im Foyer des Krankenhauses. Statt der Hausgeburt wurde es dann halt „nur“ eine ambulante Beleggeburt. Ambulante Entbindung bedeutet, dass Mutter und Kind nicht 2 Stunden nach der Geburt zur Station verlegt werden, sondern 4 Stunden im Kreißsaal bleiben und dann nach Hause gehen.
Zum Artikel der WAZ >
|
 |
|